Auswärts eine Macht?

Auswärts eine Macht?

Zuhause Hui, auswärts Pfui – Welcher Gladbach Fan kennt es nicht? Hier und da mal in der Ferne die Punkte liegen lassen, dafür aber zuhause so gut wie jeden Gegner weghauen. Doch in den letzten Wochen scheint sich das Blatt ein wenig gewendet zu haben.

Klar… die letzten drei Heimspiele waren mit 1:11 Toren und drei Niederlagen alles andere als prickelnd, doch dafür läuft es auswärts in letzter Zeit sehr gut. Nach dem dreckigen 1:0 Erfolg zum Rückrunden-Auftakt in Leverkusen gab es einen 2:0 Sieg auf Schalke und auch im Frankfurter Stadtwald konnte man die Eintracht mit einem 1:1 auf Distanz halten.

Nun musste unsere Borussia drei Tage nach Aschermittwoch in die Karnevalshochburg Mainz reisen und die 1:5 Heimpleite der Vorwoche vergessen machen. Auch unsere Borussenfestung war mal wieder zahlreich vertreten. Die meisten blieben übers Wochenende oder fuhren mit dem RegionalExpress die gut 150km von Siegen nach Mainz.

Simon, Max und ich entschieden uns für die Fahrt mit dem Auto und trafen uns bereits um 14 Uhr am Seelbacher P+R Parkplatz zur Abfahrt. Nach 2 Stunden amüsanter Gespräche und allerfeinster Musik von Finch Asozial und SIXTN erreichten wir auch schon das schöne Rheinhessen.

Da direkt an der Mainzer “Opel Arena” keine Parkplätze zur Verfügung stehen, mussten wir in einem naheliegenden Industriegebiet parken. So ging es zu Fuß die restlichen Meter zum Stadion des FSV. Im Block angekommen trafen wir dann auch schon auf Domse, der sich erstmal auf den Weg zum Getränkestand machte um uns zwei Viererträger Weinschorle und Pils zu holen.

Vor dem Spiel wurde dann erstmal ein neuer Fangesang eingesungen, den die aktive Fanszene schon vor dem Spiel in ausgedruckter Form verteilt hat. Zummindest im unteren Bereich des Blockes hörte sich dieser nach kurzer Zeit schon sehr gut an.

Im Spiel hieß der Matchwinner an diesem Abend Nico Elvedi, der mit seinem Tor zum 1:0 in der 63. Minute für die Entscheidung sorgte. Dreckiger Sieg und vielleicht nicht das allerbeste Spiel aber wen interessiert’s?

Am Ende nehmen wir die drei Punkte mit nach Hause und auch der Gästeblock feierte noch bis fast einer Stunde nach Abpfiff ausgelassen in einem -ansonsten schon fast leeren- Stadion.

Jetzt heißt es am Freitag nachlegen und auch nochmal zuhause Punkten.

Volle Kraft nach vorn, Europas Kneipen rufen uns!

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