...und am Ende steht die NULL wieder auf der falschen Seite

Bild von Mr. England

 Am Sonntag um 12:30 Uhr ging es in Betzdorf los.

Diesmal startete die Fahrt zum Heimspiel gegen Dortmund mit einem neuen Busfahrer. Leider hatte dieser sich selber ein Mikrofonverbot erteilt, so das man keinerlei Info´s über ihn erhielt.

Immerhin waren bereits in Betzdorf Mitglieder aus 3 verschiedenen Fanclubs an Bord (Siegtalfohlen, Druidenmöche und unserer Festung aus dem Siegerland).

Die Fahrt ging weiter nach Niederschelden, wo wir pünktlich um 12:50 Uhr die Fahrt fortstetzen konnten. Nahezu alle restlichen Plätze wurden dann in Siegen belegt, wo auch der Reiseproviant eingeladen wurde. Zu unsrem Erstaunen mussten wir fetsstellen, das wir eine grosse Anzahl an "Geiseln" an Bord hatten, die zwar ein Borussen-Outfit trugen, allerdings in den Farben, die an einen Wespenschwarm erinnerten.

Als kleine Besonderheiten sei angemerkt, das unser Präsident diesmal nicht mit an Bord war, da er an einer Information bzw. Diskussion im Stadion teilnahm. Rosi stieg erstmals in Siegen zu und für Max wurde noch schnell und unbürokratisch ein Zusatzeinstieg organisiert.

Ein Novum war auch, das an der Raststätte Freudenberg erstmal -und wahrscheinlich auch letztmals-  lediglich 1 Person zustieg. Auch wenn diese neutral gekleidet war, entpuppte sich diese im Bus als Fan des BVB.

Unser Busfahrer glänzte weiterhin wortlos und mit mürrischer Miene mit der Sonne um die Wette.

Unseren ersten Aufenthalt war dann wieder Aggertal, wo wir Winnetou und Nscho Tschi trafen, die diesmal in der Kutsche von Horst unterwegs waren. Zu Ihrer Sicherheit begleitete Sie auch der 2. Horst, so das die Krieger um Winnetou fast vollzählig anwesend waren.

Die üblichen Verrdächtigen (milde Hellertaler) waren ebenfalls zum Zwischenstop auf Aggertal eingetroffen.

Nach der Verköstigung der von Helga zubereiteten Schnitzel, Frikadellen, Salat & Co setzten wir unser Fahrt fort.

An dieser Stelle nochmal ein Dankeschön an Helga für die viele Arbeit.

Nachdem Tine die Tageskarten verteilt hatte, machte sich Ali im Bus auf den Weg, um seine Liste mit den Tips zum Spielausgang auszufüllen.

Ob der "Schweiger" unwissentlich die Ausfahrt in Frechen verpasste, entzieht sich leider der Kenntnis des Autoren.

Wie auch immer, es gab ja diesmal ein Toilette an Bord, so das man diese auch nutzen konnte, wenn man es bis zur nächsten Rast in Bedburg nicht mehr aushalten konnte.

Hier wurde auch die Musik von Patty gewechselt und wesentlich härtete Töne liesen den Bus in seinen Grundfesten erbeben.

Kurz bevor der Borussen-Park erreicht wurde, konnten wir noch 2 TK verkaufen. Ali war entrüstet, das diese "unter Preis" verkauft wurden, musste dann aber feststellen das sein Versuch ein weiteres Ticket zum "erhöhten" Preis zu verkaufen fehlschlug. 

Auf dem Parkplatz angekommen, wurde sich wieder mit Essen und Getränken versorgt, bevor sich die rund 50köpfige Gruppe auflöste, um Ihre teilweise anvertrauten und teilweise befremdliche Plätze (Block 5 in Süd, beinahe komplett in Zeckenhand) im Stadion einzunehmen.

Das Spiel fand auf einem undefinierbaren Geläuft statt. Man konnte meinen hier hätte vorher das grosse Mächtigkeitsspringen stattgefunden. Vielleicht war es aber auch der Versuch des Greenkeepers einen katastrophalen Rasen zu erzeugen, um die (wahrscheinlich) spielerisch stärkere Borussia in Ihrem Schwung einzubremsen.

Leider fruchtete dies nicht, so das es ausgerechnet Lord Voldemort vorbehalten war mit einem (an diesem Tag treffenderweise) Sonntagsschuss die Partie das Tor des Tages zu erzielen. Ob der Ball für Sommer (der nicht mehr die unumstrittene Nummer 1 im Tor ist) haltbar war oder nicht, wird an dieser Stelle nicht von mir nicht bewertet, jedoch sieht es halt immer schlecht aus, wenn der stoische Blick Richtung entgegekommendem Ball ohne Zuhilfenahme der Hände zum Gegentor führt. Hier zeigt sich deutlich die eher bescheiden Stärke des Keepers, die aus dem Torwarttraining eines gewissen Uwe K. hervorgeht. Leider ist es Uwe K. nicht  gelungen seine Künsten des "ich-guck-den-Ball-irgendwie-am-Tor-vorbei" an irgeneinen Torhüter seiner Nachfolgezeit weiterzuvererben.

Kurz vor der Pause brach dann Jubel im gesamten Stadion, da unserer Borussia da Ausgleich gelungen war. Die Freude währte nur kurz, da der  Treffer -berechtigterweise- wegen Abseitsstellung aberkannt wurde.

Immerhin versuchten die Jungs der einzig wahren Borussia in Hälfte 2 die Partie zu drehen, scheiterten aber entweder am eigenen Unvermögen oder aber an einem -an diesem Tage- glänzend aufgelegten Bürki der sein hervorragendes Reaktionsvermögen das ein oder andere Mal unter Beweis stellte.

....und am Ende steht die NULL wieder auf der falschen Seite, so die Einleitung meines blog´s. Man könnte hier auch das berühmte "und-täglich-grüsst-das-Murmeltier" zitieren, aber bei 28-7 Torschüssen (Statstik gemäß kicker) stellt sich die Frage, woran es nun letzten Endes liegt, das wir das Tor einfach nicht mehr treffen.

Enttäuscht verließen die Meisten das Stadion. Am Parkplatz angekommen, wurden die letzten Rationen des Essens vernichtet und die Heimfahrt wurde zügig angetreten.

Da unser Präsident wieder mit an Bord war, erklärte er uns, was es an frühen Nachmittag im Borussia Park gesprochen wurde.

Patty legte musikalisch nochmal nach, so das zumindest bei Vicky Leandros und ihrem Hit "ich liebe das Leben" die Stimmung im Bus wieder etwas besser wurde.

Bereits um 22:30 Uhr waren wir in Aggertal und auch dort wurde lediglich eine kurze Pause gemacht, so das alle die den Montag arbeiten mussten, früher den Weg ins Bett finden konnten.

Das Fazit zum Spiel findet ihr im Anhang ;-)

 

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