Karneval in Bruche, statt Niederlage in Stuttgart

Bild von Mr. England

 Am Sonntag war es endlich wieder soweit, der Karnevalsumzug in Bruche bzw. Scheuerfeld ging los.

Nachdem Rosi fast 120 Kräbbelchen (die wahrscheinlich besten der Welt) gebacken hatte, trafen gegen 13:00 Uhr die ersten "Gäste" bei uns ein.

Neben den üblichen Verdächtigen aus der Festung Alfons, Fossi, Yvonne, Carsten, Nicole, Rosi, Tanja und ich kamen noch rund 30 weitere Leute. Auch unser Busfahrer Achim war erneut zu Besuch. Trotz der relativen Kälte kam sehr schnell Stimmung auf und die bereitgestellten Getränke rund um Alt, Pils, Sekt und diverse Schnäpse fanden schnell ihre Abnehmer. Leider kamen -trotz Einladung- keine weiteren Besucher der Festung, um der Zeremonie beizuwohnen. Lediglich Patty entschuldigte sein Fernbleiben, da er erkrankt war. Ferner sei noch erwähnt, das Stefan "Buschi" und Ann Michelle, die wir beim Umzug am Vortag in Wehbach getroffen hatten, sich noch zu uns gesellten. Die Zeit bis zum Beginn des Zuges wurde mit entsprechender Musik überbrückt.

Für das leiblich Wohl war ausserdem gesorgt, da direkt neben unserer Haustüre ein Imbissbetrieb seine kulinarischen Verköstigungen zum Besten anbot.

Gegen 14:11 Uhr ging es endlich los, die ersten Wagen kamen relativ früh an unserem Haus vorbei. Die Kinder von Fossi und Achim konnten erhebliche Mengen an Süssigkeiten einsammeln und erfreuten sich hierbei der Mithilfe alle Gäste in unserer Einfahrt,die die eingefangenen Kamelle weitergaben.

Dann kam die erste Musikgruppe, zu unserem Entsetzen mussten Fossi und ich erkennen, das ein Flötenspieler einen seltsam anmutenden Schal mit einem Geissbock um seinen Hals hängen hatte, sein Pech war allerdings, das die Musik "ausgerechnet" bei uns am Haus mit dem Lied "Et Trömmelche" beginnen musste. Ein gefundenes Fressen für uns. Das Pech des Flötenspielers war, das ausgerechnet der Refrain dran war, als dieser auf Augenhöhe von Fossi und mir war, aber er musste grinsen, als wir "UNSERE" Version des Refrains zum Besten gaben. Nachdem die Kinder Ihre mitgebrachten Tüten gegen Ende des Zuges stolz Ihren Eltern präsentierten, wurden noch -so gegen 15:30 Uhr- die Reste des vorhandenen Alkohols eliminiert. Im Anschluß löste sich die Gruppe dann auf, wobei einige noch in das nahegelegene Gasthaus Bayer (selbstverständlich Gladbach Fan) gingen, um sich da weiterhin mit Speisen und Getränken zu versorgen.

Das an diesem Tag der VfB Besuch von "Domina" Borussia erhielt, die uns wieder mit einer erneuten Torflaute bestrafte, war an diesem sonst so gelungenen Tag eine Randerscheinung. Auch wird es wohl ein ewiges Rätsel bleiben, warum Herr Hecking (wenn man schon 2 schlechte Stürmer auf der Ersatzbank hat), dem schlechteren den Vorzug gibt und diesen in Minute 63 bringt und den anderen bis zur 75. Minute auf der Bank sitzen lässt.

Alles in allem war "Domina" Borussia wieder sehr streng für den Beobachter und zeigte sich abermals als würdiger Aufbaugegner für Mannschaften die selber momentan nicht ihre saisonale Hochzeit haben.

In diesem Sinne alles Gute.

 

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