Das Schicksal hat zugeschlagen

Bild von Osram

 Bundesliga, 6. Spieltag:

Schlacke 04    -     Borussia    4:0

 

Am Sonntag, den 2.10. war es soweit. Unsere Borussia hatte ein schweres Auswärtsspiel in Gelsenkirchen vor der Brust. Um 13.30 Uhr holte ich Simon in Niederschelden ab und wir fuhren zum P+R nach Wenden/Gerlingen. Von dort aus wurden wir von Steffi Meiswinkel und ihrem Sohn mitgenommen. Es war eine gemischte Stimmung im Auto, wegen der Befürchtung, dass wir wieder mal Aufbaugegner werden würden. Die Befürchtung sollte wahr werden. Kurz vor Gelsenkirchen machten wir eine kleine Pause. Aussteigen konnten wir aber nicht, denn Steffi und Robin hatten jeweils ein Ende eines Schals im Fenster eingeklemmt und zogen sich gegenseitig, beim Versuch auszusteigen, immer wieder die Autotüre zu. Das war sehr lustig. In Gelsenkirchen angekommen machten wir uns auf den Weg zum Stadion, nicht ohne ein paar Pöbeleien der Blau/Weißen. Am Gästeeingang war die Schlange vor den Toren wie gewohnt lang. Im Block war die Stimmung zuversichtlich.

 

Die Höhepunkte des Spiels

 

1. Halbzeit

-11. Min.: Yann Sommer musste einen Ball von Goretzka halten, der diesen an der Strafraumgrenze annahm und ihn per Drehschuss auf das Tor zimmerte. Sommer hatte keinerlei Probleme.

 

-12. Min.: Bei einem Spielaufbau verlor Elvedi plötzlich den Ball an Schöpf, der zog ab, doch Sommer  stand wieder mal goldrichtig.

 

-33. Min.: Hahn hatte nach einem langen Ball die Führung für den VfL auf dem Fuß. Aber Höwedes hatte was dagegen.

 

-41/42. Min.: Nach einem schönen Angriff der Borussia und zwar über Dahoud auf Johnson, der mit einen Querpass zu Hahn. Hahn verpasste nur knapp aber es gab eine Ecke, da der Ball von einem Schalker abgefälscht wurde. Die Ecke erreichte den Kopf von Vestergaard. Doch Schöpf rettete für den geschlagenen Fährmann.

 

2. Halbzeit

-45. Min.: Zur zweiten Hälfte brachte Schubert etwas mehr Offensive mit Lars Stindl. Für ihn ging Vestergaard vom Feld.

 

-46. Min.: Traore schickte  Hahn auf die Reise. Er setzte sich am rechten Strafraumeck durch und schoss auf das Tor, doch Fährmann bekam zum Leid der Gladbacher rechtzeitig die Arme hoch.

 

-52. Min.: Elfmeter für Schalke. Nach einem Zweikampf zwischen Traore und Choupo-Moting entschied Schiedsrichter Sascha Stegemann auf Strafstoss. ( Fragwürdiger Elfmeter )

Der Gefoulte trat selbst an und verwandelte diesen. 1:0 Schalke.

 

-56. Min.: Nach der Führung spielten sich die Blau/Weißen in einen Rausch. Kolosinac setzte sich auf der linken Seite mit dem Ball durch, dann ein Querpass auf Embolo. Der musste ihn nur noch reinschieben. 2:0 für Blau/Weiß.

 

-58. Min.: Der nächste Konter der Schalker brachte das 3:0. Embolo passte zu Choupo- Moting, der an Sommer scheiterte. Doch Goretzka staubte ab.

 

-67. Min.: Schubert wechselte Julian Korb für Mahmoud Dahoud ein.

 

-73. Min.: Rechte Seite. Hazard brachte eine scharfe Hereingabe, Hahn schoss am langen Pfosten vorbei.

 

-77. Min.: Wieder Hazard. Er prüfte diesmal Fährmann aus spitzem Winkel, aber der Schalker Schlussmann faustete den Ball aus der Gefahrenzone.

 

-79. Min.: Schöpf kam von der rechten Strafraumseite. Doch der Schuss aufs Tor ging weit vorbei. Er verzog deutlich.

 

-82/83. Min.: Markus Weinzierl und Andre Schubert bauten ihre Mannschaften um. Bei Schalke kam Di Santo für Goretzka und bei Gladbach Herrmann für Johnson.

 

-84. Min.: In dieser Spielszene waren Christensen und Sommer nicht auf dem Posten. Erst spielte Embolo Sommer aus und der nachlaufende Christensen konnte ihn nicht mehr stoppen.  Somit hatte er freies Schussfeld. 4:0 Schalke.

 

-86. Min.: Wechsel bei S04 Choupo-Moting ging und Baba kam auf´s Feld.

 

-90. Min.: Letzter Wechsel bei Schalke. Der Doppeltorschütze Embolo geht und Max Mayer kommt für die letzten Spielminuten in die Partie.

 

Nach dem Schlusspfiff und wie schon befürchtet, müssen wir jetzt nach dem Spiel damit leben, dass das Schicksal mal wieder zugeschlagen hat. Unsere Borussia war wieder mal Aufbaugegner. Na ja. Wir kennen ja unsere Borussia und halten zu ihr, egal was passiert. Um nicht direkt im Stau zu stehen, gingen wir einen längeren Weg zum Auto zurück. Dort angekommen, stiegen wir ein und fuhren zurück. Auf dem P+R Platz verabschiedeten wir uns von Steffi und Robin und fuhren nach Hause. Jetzt ist erstmal Länderspielpause und in dieser Zeit kann sich Schubert mit seiner Mannschaft auf den HSV vorbereiten. Zuhause sind wir ja meistens stärker.