Borussenfestung Siegerland spendet 1.000 Euro an das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar

Bild von pYro

Die Borussenfestung Siegerland durfte kürzlich einen Scheck über 1.000 Euro an das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar in Olpe überreichen. Das Kinderhospiz wurde 1998 als erstes seiner Art in Deutschland gegründet, 2009 erfolgte die Gründung des Jugendhospizes als Lücke zwischen Kinder- und Erwachsenenhospiz. Die Einrichtung besteht aus zwei miteinander verbundenen Häusern, je eines für Kinder und Jugendliche.

Im Kinderhospiz Balthasar stehen Leben und Lachen im Vordergrund. Zentrale Aufgabe des Hauses ist es, die nur noch kurze Lebenszeit der Kinder möglichst erfüllt und positiv zu gestalten. Vorlesen, Kuscheln und einfach nur Zeit haben gehören daher genauso zu seinen Angeboten wie Snoezelen (Kuscheln und Relaxen), Musiktherapie, Klinik-Clowns und Therapiehunde. Auch Sterben und Trauern haben ihren Platz im Kinderhospiz Balthasar. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen begleiten die Familien entsprechend ihrer Bedürfnisse, unabhängig von Konfessionen, Religion oder sonstiger Weltanschauung.

Das Jugendhospiz versteht sich als ein Haus voller Leben, aber auch als ein Ort zum Sterben. Die Einrichtung ist ab der Diagnose für die Jugendlichen da und hilft ihnen, trotz aller Einschränkungen ein Stück Normalität zu bewahren. Die Lebensqualität der Jugendlichen und jungen Erwachsenen aufrechtzuerhalten ist das wichtigste Ziel des Jugendhospizes Balthasar.

Durch die sogenannte Öllnkasse und diverse Tippspiele hat die Borussenfestung Siegerland einen dreistelligen Betrag gesammelt, die der Fanclub aufgerundet hat und der Hospizstiftung mit Freude überreichen durfte.

Die Borussenfestung Siegerland ist ein offizieller Fanclub von Borussia Mönchengladbach mit über 140 Mitgliedern mit Sitz in Siegen. Die Öllnkasse ist eine Besonderheit des Klubs. Wer die Stadt des rheinischen Rivalen am Rhein mit Namen erwähnt, muss eine Beitrag von einem halben Euro in die Öllnkasse zahlen. Verballhornungen wie Ölln oder Kapunkt sind dabei ausdrücklich erwünscht. Bei Busfahrten zu den Spielen kann für 5 Euro auch eine Flatrate erworben werden, die es einem erlaubt, den wahren Namen der Stadt so oft man möchte zu nennen.

 

Das Foto zeigt von links Thomas Altgeld, Ansgar Thiemann (1. Vorsitzender) mit seiner Stellvertreterin Helga Hess und dem Leiter des Hospizes, Rüdiger Barth, sowie dem Finanzvorstand des Fanclubs, Dieter Altgeld, bei der Scheckübergabe.